Diese Leidenschaft habe ich scheinbar von meinem Vater geerbt. Mein Vater hat sich 1962 eine N8 Kamera (Vorgänger von Super 8) gekauft und damit bis zu seinem Tod 1977 fleißig unser Familienleben fest gehalten. Als jüngstes von fünf Kindern ist mein Leben von Geburt an bis eben 1977 bestens dokumentiert.
Die Filme hat seit dem mein älterer Bruder verwaltet und ab und an haben wir mal einen alten Film geschaut. Doch wie es so ist, der Projektor gab irgendwann den Geist auf, Filme wurden brüchig und hätten geflickt werden müssen. Da ich meinem Bruder öfters damit in den Ohren lag, wann wir denn mal wieder einige der alten Erinnerungen schauen wollen, hat er mir den gesamten filmischen Nachlass überlassen.
Meine Frau und ich haben uns dann einige Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ein neuer (alter) Projektor musste her, Filme bedurften der dringenden Reparatur oder waren schlicht weg falsch aufgespult. Zum Glück gibt es heute über das Internet die Möglichkeit, alle benötigten Dinge schnell und einfach zu besorgen.
Irgendwann war es vollbracht und wir konnten im Rahmen der Familie eine Auswahl von alten Filmen schauen. Besonders schön war es für meine Mutter, die meisten Filme hatte sie seit über 30 Jahren nicht gesehen.
Seit frühster Jugend hat mich das Fotografieren in seinen Bann gezogen. Ich habe aber immer wieder darüber nach gedacht, wie viel schöner doch bewegte Bilder wären. Der Filmnachlass meines Vaters und die ausgiebige Beschäftigung damit gaben den Ausschlag. Für kleines Geld habe ich mir eine (gebrauchte) Videokamera gekauft. Die Enttäuschung war groß, als ich die ersten Aufnahmen auf meinen Computer gespeichert hatte und einen Film daraus erstellen wollte. Die Möglichkeiten waren sehr begrenzt und das Ergebnis absolut nicht zufrieden stellend.
Was tun? Eine Videobearbeitungssoftware musste her! Nach einigen Versuchen und vielen, vielen Stunden des Probierens habe ich dann eine passende Software gefunden. Es dauerte aber noch eine ganze Weile, bis ich soweit mit den Einstellungen meines Computers und der Software selbst vertraut war, dass ich flüssig arbeiten konnte. Das ist vermutlich der Grund, warum viele Leute eine Videokamera haben und auch mehr oder weniger fleißig damit filmen, nur die Ergebnisse alles andere als sehenswert sind. Es kann sich immer keiner so recht vorstellen, wie viel Arbeit in einem guten Film steckt.
Ein halbes Jahr später habe ich mir dann eine bessere Kamera zugelegt, das ein oder andere Zubehör angeschafft und sehr viel Zeit mit diesem Hobby zugebracht. Die Filme wurden immer besser und es macht einfach Spaß, sie zu gucken. Das Schwierigste bei einem Film ist durchgehend die Spannung zu halten. Besonders Filme von Feiern stellen immer wieder eine Herausforderung dar, da ja nicht so viel passiert. Da ist filmisches Können und die absolute Beherrschung der Software gefragt. Wenn nicht wirkliche Leidenschaft dahinter steckt, verliert man sehr schnell die Lust!
Von Beruf bin ich Lebensmitteltechniker und seit 1993 in einem mittelständischen Unternehmen bei Hannover beschäftigt. Für Messen und andere Veranstaltungen habe ich im Rahmen meiner Arbeitszeit bereits ein paar Filme für meine Firma erstellt. So reifte in mir die Überlegung, mein Hobby als nebenberufliche Tätigkeit auch anderen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie privat oder für ein Unternehmen einen Film erstellt haben möchten.
Da ich die Schneewittchen Produktion als freiberufliche Nebentätigkeit betreibe, kann ich entsprechend faire Preise anbieten.